Die dezentrale Börse Aster gab bekannt, dass sie künftig 99% der täglichen Plattformgebühren in Rückkäufe ihres Tokens lenken wird – eine aggressivere Version eines Rückkaufprogramms, das die Handelsaktivität direkt mit der Angebotsreduzierung von ASTER verknüpft.
Die Ankündigung erfolgte am 17. Juni auf dem offiziellen X-Account von Aster. Im Rahmen des überarbeiteten Programms wird die Börse fast alle ihre Plattformgebühren verwenden, um ASTER am Markt zu kaufen, und anschließend eine gleiche Menge Token aus Reserven verbrennen, um die Rückkäufe auszugleichen. Diese Struktur ist für Händler relevant, da sie die Gebührengenerierung an zwei Kräfte bindet, die den Token stützen können – wiederkehrenden Kaufdruck und ein schrumpfendes Angebot.
Aster erklärte, dass die zurückgekauften Token nicht einfach in der Treasury verschwinden. Stattdessen werden sie als Treuebelohnungen am Ende jeder Epoche an Staker verteilt, zusätzlich zur Basisausschüttung von 300.000 ASTER-Token. Das verleiht dem Programm eine doppelte Funktion: Es belohnt Nutzer, die den Token sperren, und hält den Markt gleichzeitig auf die Angebotsseite fokussiert.
Der Verbrennungsplan ist auf der Teamseite aggressiver. Aster gab an, dass sich das Programm auf Team-Token konzentrieren wird und so lange fortgesetzt wird, bis das Gesamtangebot von 8 Milliarden auf 3 Milliarden sinkt. Das ist ein deutlicher Einschnitt und gibt dem Markt ein klares Ziel. Wenn die Börse das Gebührenwachstum aufrechterhalten kann, könnten das Tempo der Rückkäufe und Verbrennungen zu einem bedeutenden narrativen Treiber für ASTER werden.
Für Händler ist die Botschaft einfach: Mehr Gebühren, mehr Rückkäufe, mehr Verbrennungen. Die Nachhaltigkeit des Systems hängt jedoch weiterhin von der tatsächlichen Nutzung der Plattform ab, nicht von der Schlagzeile. Wenn die Volumina nachlassen oder die Gebühren sinken, schrumpft der Rückkauftopf. Bleibt die Aktivität hoch, könnte sich das zirkulierende Angebot des Tokens schneller verknappen, als viele Modelle annahmen.
Aster gab keinen detaillierten Zeitplan für die vollständige Reduzierung auf 3 Milliarden Token an. Der nächste Prüfpunkt ist daher die Umsetzung: wie viele Gebühreneinnahmen die Plattform in den kommenden Epochen erzielt, wie viele Token zurückgekauft werden und ob das Verbrennungstempo dem angegebenen Zeitplan entspricht. ASTER wird voraussichtlich sensibel auf diese Zahlen reagieren.
Aster verwendet 99% der Gebühren für Rückkäufe und Token-Verbrennung
Die dezentrale Börse Aster wird 99% der Plattformgebühren für Rückkäufe ihrer Token und die Verbrennung von Team-Token nutzen, um das Angebot zu reduzieren. Rückgekaufte Token werden als Belohnungen für Staker in jeder Epoche verteilt.