Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, sagte am Dienstag vor dem Bankenausschuss des Senats, dass die Verabschiedung des CLARITY Act unerlässlich sei, um finanzielle Hürden abzubauen, die einkommensschwächere Haushalte überproportional treffen.
In einer schriftlichen Aussage argumentierte Carbone, dass der Gesetzentwurf zur Marktstruktur – offiziell der Clarity for Digital Assets and Transactions Act – einen klaren bundesweiten Rahmen für digitale Vermögenswerte schaffen würde. Dieser würde das derzeitige Flickwerk aus staatlichen Vorschriften und widersprüchlichen Behördenrichtlinien ersetzen. Er sagte, diese Unsicherheit zwinge Krypto-Unternehmen zu hohen Ausgaben für Compliance, was die Kosten in die Höhe treibe, die an die Endnutzer weitergegeben würden.
„Für einkommensschwächere Haushalte zählt jeder Dollar an unnötigen Hürden“, sagte Carbone. „Der CLARITY Act würde die Aufsicht straffen, Doppelarbeit reduzieren und es der Innovation ermöglichen, den Menschen zu dienen, die sie am dringendsten benötigen.“
Der Gesetzentwurf hat parteiübergreifende Unterstützung, ist aber im Senat ins Stocken geraten. Die Anhörung am Dienstag ist der jüngste Vorstoß, um eine Abstimmung im Plenum vor der August-Pause zu sichern. Branchenbeobachter sagen, die Gesetzgebung könnte eine erhebliche Beteiligung von Kleinanlegern freisetzen, indem geklärt wird, welche Behörde welche Aktivität reguliert – eine Frage, die den Sektor seit Jahren beschäftigt.
Bei der Anhörung kamen auch Regulierungsbehörden und Branchenkritiker zu Wort, aber Carbones Fokus auf die Verbraucherkosten schien bei mehreren Ausschussmitgliedern Anklang zu finden. Kritiker befürchten, dass der Gesetzentwurf immer noch Lücken bei Stablecoins und dezentralen Finanzen lassen könnte. Dennoch stellte Carbone die Abstimmung als eine einfache Wahl dar: den CLARITY Act jetzt verabschieden oder das derzeitige System beibehalten, das die Amerikaner seiner Meinung nach Milliarden an versteckten Gebühren und verpassten Chancen kostet.
Die Digital Chamber plant, vor der Pause am 4. Juli weiterhin Lobbyarbeit bei den Senatoren zu leisten. Händler sollten auf Änderungen im Kalender des Senats achten, die auf eine Abstimmung in den kommenden Wochen hindeuten könnten. Ein positives Ergebnis würde einen erheblichen Angebotsüberhang für den Kryptomarkt beseitigen; weitere Verzögerungen würden die regulatorische Schwebe verlängern, die viele institutionelle Anleger bisher an der Seitenlinie gehalten hat.
Digital Chamber drängt Senat zur Verabschiedung des CLARITY Act
Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, erklärte dem Senat, dass der CLARITY Act klare Bundesregeln für digitale Vermögenswerte schaffen würde. Dies würde die Compliance-Kosten für Unternehmen senken, die oft an die Nutzer weitergegeben werden, und so die finanzielle Belastung für einkommensschwächere Haushalte verringern.