Der Web3-Dateninfrastruktur-Anbieter KGeN überarbeitet seine Tokenomics mit einem neuen Framework, das die Unternehmensumsätze direkt mit der Token-Deflation verknüpft. Im Rahmen des kürzlich eingeführten KGeN 2.0 Modells plant das Projekt, sofort rund 22 Millionen KGEN-Token zu vernichten. Dies wird etwa 10 % des aktuellen zirkulierenden Angebots des Tokens auslöschen.
Diese erste Reduktion, genannt Genesis Burn, erfordert keinen Kapitaleinsatz seitens des Unternehmens. Stattdessen entnimmt KGeN diese 22 Millionen Token aus einem Pool von nicht beanspruchten Airdrop-Zuweisungen und unverteilten Node-Verkäufen. Durch das Ziel dieser untätigen, besitzlosen Token will das Team das zirkulierende Angebot verknappen, ohne die operative Treasury zu belasten.
Kern des KGeN 2.0 Upgrades ist eine automatisierte Buyback-und-Burn-Engine. KGeN plant, einen Teil der durch Partnerschaften mit KI-Laboren generierten Gewinne direkt in den offenen Markt zu leiten. Smart Contracts kaufen automatisch KGEN-Token und verbrennen diese innerhalb von Sekunden nach Umsatzrealisierung, wodurch eine direkte Verbindung zwischen kommerzieller Nutzung und Token-Knappheit entsteht.
Um der Skepsis bezüglich off-chain Umsatzzahlen im Web3 entgegenzuwirken, will KGeN seine geprüften Finanzkennzahlen direkt on-chain veröffentlichen. Das Unternehmen erklärte, dass die Plattform-Umsätze von unabhängigen Drittparteien geprüft werden, bevor sie auf der Blockchain veröffentlicht werden. Dieses System ermöglicht Investoren, die zugrunde liegende Geschäftsentwicklung in Echtzeit zu überprüfen, statt sich auf periodische, diskretionäre Firmenberichte zu verlassen.
Das Management setzt sich ambitionierte Ziele für diese neue Integration. Mitbegründer Manish Agarwal betonte, dass der Token-Wert konkretes Geschäftswachstum widerspiegeln muss, und prognostizierte, dass der annualisierte wiederkehrende Umsatz der KI-Sparte bis Dezember 2027 auf 50 Millionen US-Dollar ansteigen wird. Werden diese Ziele erreicht, soll der automatische Mechanismus bis Ende 2027 jährliche Verbrennungsvolumen von 10 Millionen US-Dollar erzielen. Händler sollten die kommende On-Chain-Integration dieser geprüften Umsatzdaten beobachten, um zu prüfen, ob die Smart Contracts für den Rückkauf wie versprochen ausgeführt werden, sobald die ersten Zahlungen aus KI-Partnerschaften eingehen.
KGeN verbrennt 10 % des Token-Angebots im neuen an KI-Einnahmen gebundenen Modell
KGeN startet das KGeN 2.0 Framework, das das Umsatzwachstum direkt mit einer permanenten Reduktion des Token-Angebots durch automatisierte Token-Verbrennungen verknüpft. Ziel ist es, den Token-Wert durch Verbindung von echtem Geschäftswachstum und knapper Umlaufmenge zu steigern.