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Mallers verlässt Twenty One, da Strike aus Bitcoin-Fusion aussteigt

Jack Mallers ist als CEO von Twenty One Capital zurückgetreten und wird durch Raphael Zagury ersetzt, während Strike aus einer von Tether unterstützten Bitcoin-Fusion aussteigt. Dies deutet auf eine mögliche Unsicherheit in der Zusammenarbeit dieser wichtigen Krypto-Institutionen hin.
Jack Mallers, der Gründer der auf Bitcoin fokussierten Investmentfirma Twenty One Capital, ist als Chief Executive zurückgetreten. Der Vorstand von Twenty One ernannte Raphael Zagury zu seinem Nachfolger.

Die Umstrukturierung erfolgt, während die Zahlungsfirma Strike aus einer geplanten Drei-Wege-Fusion aussteigt, die Twenty One, Strike und Tether – den Stablecoin-Emittenten – hätte vereinen sollen. Der Deal, über den erstmals im Juni berichtet wurde, sollte eine vertikal integrierte Bitcoin-Finanzplattform schaffen. Tether war der Hauptunterstützer.

Der Abgang von Mallers und der Ausstieg von Strike deuten gemeinsam auf den Zusammenbruch der ursprünglichen Struktur hin. Twenty One wird nun unter Zagury, einem ehemaligen Manager bei BitGo und Coinbase, unabhängig operieren. Die Firma gab nicht bekannt, ob Tether oder Strike weiterhin Anteile halten.

Strike, ebenfalls von Mallers gegründet, sollte der Vertriebs- und Zahlungszweig der geplanten Fusion sein. Ihr Rückzug lässt Twenty One ohne diesen Kanal zurück. Strike selbst gab an, dass es außerhalb des Deals weiterhin eigene Bitcoin-Layer-Produkte entwickeln werde.

Die Rolle von Tether bei der gescheiterten Verbindung fügte eine weitere Komplexitätsebene hinzu. Der Stablecoin-Emittent hatte Kapital bereitgestellt und sollte die Infrastruktur für das Treasury-Management beisteuern. Nachdem Strike ausgestiegen ist, passen die verbleibenden Teile nicht mehr zum ursprünglichen Plan.

Die Nachricht wird im institutionellen Kontext bärisch für Bitcoin interpretiert. Twenty One positionierte sich als Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und Bitcoin – eine Erzählung, der nun ein klarer CEO und ein wichtiger Partner fehlen. Ohne die Zahlungsinfrastruktur von Strike und die Liquidität von Tether ist der kurzfristige Wachstumsplan der Firma ungewiss.

Investoren sollten den nächsten Schritt von Twenty One beobachten: ob Zagury einen neuen strategischen Partner sucht oder die Firma vollständig vom Fusionsmodell abrückt. Die Reaktion des BTC-Preises wird das Vertrauen des Marktes in die Fähigkeit von Bitcoin-nativen Firmen widerspiegeln, mit gescheiterten M&A-Deals umzugehen.

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