Eine Delegation südkoreanischer Gesetzgeber landete am 22. Juni in Washington zu einer dreitägigen Reihe von Treffen mit dem Weißen Haus, Coinbase und wichtigen US-Senatoren – eine Reise, die darauf abzielt, die Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte auf beiden Seiten des Pazifiks zu gestalten.
Die Abgeordneten Min Byoung-dug und Park Min-kyu, beide aus der ehemaligen Task Force für digitale Vermögenswerte der Demokratischen Partei, wurden vom Abgeordneten Kang Min-kook von der regierenden People Power Party begleitet. Sie planen, US-Senatoren und Mitglieder des Repräsentantenhauses zu treffen, die aktiv an Krypto-Gesetzentwürfen arbeiten. Auf der Tagesordnung steht auch der Beirat für digitale Vermögenswerte des Weißen Hauses, ein politischer Kontrollturm, der zu Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump geschaffen wurde.
Die Gesetzgeber beabsichtigen auch, sich mit Coinbase, der größten Krypto-Börse der USA, zusammenzusetzen. Am selben Tag führten sie Gespräche mit BitGo, dem globalen Verwahrungsunternehmen. Branchenvertreter bestätigten den Zeitplan am 23. Juni.
„Die Reise zielt darauf ab, die Richtung der Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte zu gestalten und Kanäle für die politische Zusammenarbeit aufzubauen“, sagte ein Beamter aus dem Büro von Min.
Zurück in Seoul bereitet sich die Demokratische Partei auf einen erneuten Vorstoß vor, das Grundgesetz für digitale Vermögenswerte in der zweiten Hälfte dieses Jahres zu verabschieden. Der Abgeordnete Ahn Do-geol, der als Sekretär der Task Force für digitale Vermögenswerte der Partei fungierte, erklärte am 22. Juni auf einem Seminar der Nationalversammlung, dass der Gesetzentwurf „über die Diskussion hinausgegangen ist und nun zur Verabschiedung übergehen sollte“. Er sagte, die Partei werde die Bemühungen in der Nationalversammlung beschleunigen.
Die Parallelen sind kaum zu übersehen. Südkorea – Heimat eines der aktivsten Krypto-Handelsmärkte für Privatkunden weltweit – ringt um regulatorische Klarheit. Die USA haben unter der zweiten Regierung von Trump ihren eigenen bundesstaatlichen Rahmen ausgebaut. Die Gesetzgeber wollen sicherstellen, dass die beiden Regime nicht zu weit auseinanderdriften, insbesondere bei Themen wie Verwahrungsregeln, Börsenlizenzierung und der Aufsicht über Stablecoins.
Für Händler ist der entscheidende Punkt, ob diese grenzüberschreitende Koordination vor Jahresende einen konkreten Gesetzestext hervorbringt. Die Delegation kehrt am 26. Juni zurück. Jegliche öffentlichen Äußerungen des Rates des Weißen Hauses oder von Coinbase-Vertretern in diesem Zeitfenster könnten die Richtung der bevorstehenden Regulierung in beiden Ländern anzeigen. Das Schicksal des Grundgesetzes für digitale Vermögenswerte in der zweiten Jahreshälfte in Seoul bleibt der unmittelbare Katalysator für die Handelsvolumina an koreanischen Börsen und die BTC-Prämien.
Südkoreas Gesetzgeber treffen US-Beamte und Coinbase zu Kryptogesetzen
Südkoreanische Gesetzgeber besuchten Washington, um mit dem Weißen Haus, US-Abgeordneten und Coinbase über die Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte zu diskutieren. Ihr Ziel ist es, die Krypto-Regeln in beiden Ländern zu beeinflussen, was Regulierungsbehörden und Unternehmen für digitale Vermögenswerte auf beiden Seiten des Pazifiks betrifft.