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Morgan Stanley arbeitet mit Galaxy zusammen, um Kryptowährungen in Spot-ETFs für wohlhabende Kunden umzuwandeln

Morgan Stanley kooperiert mit Galaxy Digital, um wohlhabenden Kunden die Umwandlung von Bitcoin, Ether und Solana in Spot-Krypto-ETFs zu ermöglichen. Diese ETFs können als Sicherheit für Kredite verwendet werden.
Der Vermögensverwaltungsbereich von Morgan Stanley startet in Zusammenarbeit mit Galaxy Digital einen Service, der es Kunden ermöglicht, direkte Kryptowährungsbestände in spotbasierte Exchange-Traded Funds (ETFs) umzuwandeln. Das Angebot richtet sich an vermögende Privatkunden mit Portfolios von 5 Millionen US-Dollar oder mehr und erlaubt ihnen, Bitcoin-, Ether- und Solana-Assets in regulierte ETF-Strukturen zu überführen.

Dieser Schritt reagiert auf die wachsende Nachfrage wohlhabender Anleger nach sicheren und flexiblen Möglichkeiten, Krypto-Exponierung zu halten. Der direkte Besitz digitaler Coins bringt Verwahrungs- und Sicherheitsrisiken sowie eingeschränkte Kreditoptionen mit sich. Spot-ETFs hingegen werden wie traditionelle Wertpapiere gehandelt und können als Sicherheit für Kredite oder Margin-Positionen dienen.

Galaxy Digital, unter der Leitung von Mike Novogratz, ist ein wichtiger Akteur bei der Einführung institutioneller Krypto-Produkte an der Wall Street. Die strategische Neuausrichtung von Morgan Stanley spiegelt die anhaltende Akzeptanz von Kryptowährungen unter Vermögensverwaltern wider, trotz regulatorischer Herausforderungen. Barron’s und BlockBeats berichteten am 5. Juni über die Zusammenarbeit und bestätigten den Start.

Der Service ermöglicht Kunden, Coins aus Selbstverwahrung oder anderen Konten gegen Anteile an Spot-ETFs zu tauschen – wodurch ihre Bestände effektiv innerhalb eines regulierten Rahmens tokenisiert werden. Diese erhöhte Liquidität könnte mehr Kreditaufnahme und Handelsaktivitäten fördern, da ETFs einfacher zu finanzieren sind als reine Token.

Es bleiben jedoch Fragen, wie sich die Spreads dieser Spot-ETFs im Vergleich zu den direkten Krypto-Preisen entwickeln werden und wie genau die Verwahrungslösung von Galaxy aufgebaut ist. Frühere Probleme mit Futures-basierten ETFs und die Volatilität von Prämien und Abschlägen sind Anlegern noch präsent.

Diese Entwicklung findet vor dem Hintergrund anhaltender Debatten über die Genehmigung von ETFs durch die SEC und der fortschreitenden Verschmelzung von traditioneller Finanzwelt und Krypto statt. Morgan Stanley positioniert sich als Gatekeeper für wohlhabende Kunden, die regulierten Zugang ohne Verwaltung privater Schlüssel wünschen.

Investoren sollten beobachten, wie das Programm skaliert und ob Morgan Stanley es über ausgewählte Kunden hinaus ausweitet. Weitere regulatorische Meldungen oder Updates zur ETF-Performance und Besicherungsbedingungen werden ebenfalls Aufschluss geben. Für den Moment setzen Morgan Stanley und Galaxy auf eine starke Nachfrage nach Krypto-Exposure mit institutionellen Kontrollen.