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Morgan Stanley aktualisiert Anträge für Solana- und Ethereum-Trusts

Morgan Stanley ergänzte fehlende Informationen zu Gebühren und Verwahrern bei seinen geplanten Kryptowährungs-Trusts für Solana und Ethereum, um Anlegern das Verständnis dieser Fonds zu erleichtern. Diese Aktualisierung bringt den Genehmigungsprozess voran und betrifft Anleger, die regulierten Zugang zu diesen Kryptowährungen wünschen.
Morgan Stanley hat die Dokumentation für zwei geplante Single-Asset-Kryptowährungs-Trusts aktualisiert und Schlüsseldetails hinzugefügt, die in den ursprünglichen Einreichungen zu Anfang des Jahres leer gelassen worden waren.

Die Bank reichte am vergangenen Donnerstag geänderte S-1-Registrierungserklärungen für einen Spot-Solana-Trust und einen Spot-Ethereum-Trust ein. Die neuen Versionen geben die Verwahrer, die Sponsor-Gebühr und die Tickersymbole für beide Produkte an und füllen damit die Lücken aus den Januareinreichungen. Diese Details sind wichtig, da sie Anlegern und Regulatoren mitteilen, wer die Coins verwahrt, welche Gebühren die Fonds erheben und wie die Trusts bei Genehmigung gehandelt würden.

Für Solana markiert die Einreichung einen weiteren Schritt im Wettrennen zwischen Emittenten, die regulierten Spot-Zugang zum Token-Markt ermöglichen möchten. Ethereum verfügt bereits über börsennotierte Spot-Fonds in den USA, doch eine neue Trust-Struktur würde einen weiteren Kanal für Anleger bieten, die direkten Zugang wünschen, ohne Wallets oder Börsen selbst zu verwalten. Solana wartet dagegen noch immer auf ein börsennotiertes Spot-Produkt in den USA, daher wird jede Bewegung im Einreichungsprozess wahrscheinlich die enge Aufmerksamkeit von Tradern auf sich ziehen, die nach Fortschrittssignalen suchen.

Geänderte S-1er garantieren keine Genehmigung. Sie zeigen jedoch in der Regel, dass der Emittent an Details arbeitet, die der Regulierer geklärt haben möchte, bevor ein Produkt vorangebracht werden kann. In der Praxis kann dies Verwahrungsvereinbarungen, Gebühren, Schöpfungs- und Tilgungsmechanismen sowie die genaue Weise bedeuten, wie der Trust benannt und gehandelt würde, wenn er auf den Markt kommt.

Die Einreichung ist auch für Liquiditätserwartungen relevant. Falls einer der Trusts genehmigt wird, könnten die ersten Handelssitzungen schnelle Umsätze anziehen, während Trader die Nachfrage testen, Arbitrage-Desks sich an den neuen Platz anpassen und nur long-orientierte Käufer entscheiden, ob das Produkt seinen Kosten wert ist. Für SOL würde jedes Anzeichen eines praktikablen US-Spot-Vehikels genau beobachtet, da es den Zugang über Offshore-Börsen und Derivate hinaus erweitern könnte.

Vorerst bleibt der Markt mit einer klareren Einreichungsspur, aber ohne Startdatum. Trader werden die nächste SEC-Aktualisierung, überarbeitete Kommentare des Regulierers und die Frage beobachten, ob Morgan Stanley die Trusts mit weiteren Änderungen in den kommenden Wochen der Wirksamkeit näher bringt.