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Frist für Stablecoin-Regeln am 18. Juli ohne finale Vorschriften

Die Frist für die Stablecoin-Regulierung gemäß dem GENIUS Act läuft am 18. Juli ab, aber eine rechtzeitige Veröffentlichung der endgültigen Regeln ist unwahrscheinlich, was die regulatorische Unsicherheit verlängert. Die bevorstehende Zinsentscheidung des FOMC und die Tesla-Ergebnisse werden ebenfalls die Aufmerksamkeit des Kryptomarktes auf sich ziehen, es werden jedoch keine größeren unmittelbaren Katalysatoren erwartet.
Die nächsten zwei Wochen bringen drei verschiedene Katalysatoren für Krypto-Händler: eine Frist für die Regulierung von Stablecoins, die Q2-Ergebnisse von Tesla und eine Zinsentscheidung der US-Notenbank. Keines dieser Ereignisse ist isoliert betrachtet ein reines Krypto-Ereignis, aber jedes hat Auswirkungen auf die Liquidität, die Risikobereitschaft oder die regulatorische Klarheit.

Die einjährige gesetzliche Frist des GENIUS Act endet am Samstag, den 18. Juli. Sechs Bundesbehörden – OCC, FDIC, NCUA, das Finanzministerium, FinCEN und OFAC – müssen die Kapital-, Reserve- und Lizenzierungsregeln für Stablecoin-Emittenten wie Circle (USDC) und Paxos (USDT) fertigstellen. Bisher hat keine von ihnen endgültige Regeln veröffentlicht. Mehrere befinden sich noch in der Phase der öffentlichen Kommentierung, und mindestens ein Kommentarfenster reicht über den 18. Juli hinaus. Die Märkte sollten dieses Datum als einen Kontrollpunkt in einem laufenden Prozess betrachten, nicht als einen Moment plötzlicher regulatorischer Klarheit. Die tatsächliche Frist für die Einhaltung ist der frühere der beiden Termine: 120 Tage nach der endgültigen Regelsetzung oder der 18. Januar 2027 – daher ist eine sofortige Marktstörung durch das Verpassen der Frist am Samstag unwahrscheinlich.

Tesla berichtet am 22. Juli nach Börsenschluss über die Ergebnisse des zweiten Quartals. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit Bitcoin in seiner Bilanz gehalten, was seine Telefonkonferenz zu den Ergebnissen zu einem potenziellen Indikator für die Risikostimmung für BTC/USD macht. Diese Interpretation ist jedoch zufällig und nicht kausal. Händler, die auf Kommentare zur Unternehmens-Treasury achten, sollten dies als einen von vielen Inputs betrachten, nicht als eigenständigen Indikator. Der eigentliche Fokus liegt weiterhin auf den Automobilmargen und den Auslieferungszahlen von Tesla.

Das FOMC tagt vom 28. bis 29. Juli und gibt seine Zinsentscheidung am 29. um 14:00 Uhr ET bekannt. Dies ist die zweite Sitzung unter dem Vorsitz von Kevin Warsh. Der Leitzins der Federal Funds liegt seit vier aufeinanderfolgenden Sitzungen bei 3,50 %–3,75 %, und die Märkte erwarten keine Änderung. Im Gegensatz zum Juni enthält diese Sitzung keine Zusammenfassung der Wirtschaftsprognosen, sodass die Erklärung und die Pressekonferenz das Hauptgewicht tragen werden.

Dazwischen finden bei Deribit am 17. und 24. Juli wöchentliche Verfälle von BTC- und ETH-Optionen statt, vor dem größeren monatlichen Verfall am 31. Juli. Dies sind Routineereignisse, die jedoch die Volatilität im Umfeld der anderen Katalysatoren verstärken können.

Nach historischen Maßstäben sind die nächsten zwei Wochen nicht ungewöhnlich ereignisreich. Aber die Kombination aus einem regulatorischen Kontrollpunkt, einer Telefonkonferenz zu Unternehmensergebnissen, die gelegentlich Risikoanlagen bewegt, und einer Fed-Entscheidung ohne neue Prognosen schafft eine Situation, in der Händler flexibel bleiben sollten. Achten Sie auf Veröffentlichungen der Behörden um die Frist vom 18. Juli, auf Hinweise zu Bitcoin in Teslas Telefonkonferenz nach den Ergebnissen und auf den Ton der FOMC-Erklärung zum Inflationsfortschritt.

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