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Südkoreas Regierungspartei will Krypto-Taskforce neu aufstellen

Die Demokratische Partei Südkoreas plant, ihre Taskforce für digitale Vermögenswerte um September herum umzustrukturieren, während sie über das Tempo des Digital Asset Basic Act entscheidet. Der Schritt folgt der Ansicht von Gesetzgebern, dass die USA Stablecoins priorisieren und langsamere US-Regeln Seoul die Chance geben könnten, voranzukommen.
Die Demokratische Partei Südkoreas plant, ihre Taskforce für digitale Vermögenswerte um September herum neu zu strukturieren, sagte der Abgeordnete Park Min-kyu am Mittwoch. Der Schritt erfolgt, während die Partei abwägt, wie schnell sie das Grundgesetz für digitale Vermögenswerte (Basic Digital Asset Act) vorantreiben soll – und ob ein langsamerer regulatorischer Zeitplan der USA Seoul die Chance gibt, einen Sprung nach vorne zu machen.

Park sprach auf einem Seminar in Seoul mit dem Titel „Die US-Strategie zur Dominanz bei digitalen Vermögenswerten und Koreas Antwort“. Er trat gemeinsam mit seinem Parteikollegen Min Byung-deok auf, der gerade von einer Reise nach Washington zurückgekehrt war. An dieser Reise nahmen Min, Park und ihr Kollege Kang Min-kuk teil. Sie trafen sich mit Beamten des Weißen Hauses, des Senats, des Repräsentantenhauses, der SEC und der New Yorker Börse.

Was Park am meisten beeindruckte: Die USA setzen stark auf Stablecoins. „Der Besuch bestätigte, dass die USA strategischen Fokus und Energie in ein Ökosystem für digitale Vermögenswerte lenken, das um Stablecoins herum aufgebaut ist“, sagte er. Washington beabsichtigt, die Dominanz des Dollars durch digitale Vermögenswerte – insbesondere Stablecoins – zu erhalten, und die Koordination zwischen dem Weißen Haus, den Regulierungsbehörden und privaten Unternehmen ist eng. Mitarbeiter des Weißen Hauses, die für digitale Vermögenswerte zuständig sind, agieren als Koordinatoren, fügte Park hinzu, und stimmen sich zwischen den Behörden ab. Die Regulierungsbehörden hören zu, was die Unternehmen wollen, und schaffen Regeln, damit sie sicher arbeiten können.

An der Heimatfront sagte Park, dass die Taskforce für digitale Vermögenswerte der Demokratischen Partei wahrscheinlich neu konfiguriert wird. Einige bestehende Mitglieder könnten bleiben; andere könnten hinzugefügt oder entfernt werden. Die Fraktionsführung der Partei und der Vorsitzende des politischen Ausschusses werden über die endgültige Besetzung entscheiden. Dieser Vorsitzende wird jedoch vom neuen Parteivorsitzenden nach dem Parteitag ernannt, was bedeutet, dass die Taskforce ihre Arbeit erst wieder aufnehmen kann, wenn der Politikchef Ende August benannt ist.

Diskussionen zwischen der Taskforce, Fachberatern, dem Präsidialamt und den zuständigen Ministerien sind für August und September angesetzt. Diese Gespräche werden bestimmen, wie und wann das Grundgesetz für digitale Vermögenswerte – der lang erwartete Rechtsrahmen für Krypto in Südkorea – vorgeschlagen wird.

Park verwies auch auf Mins Beobachtung, dass sich die Verabschiedung des US-amerikanischen Clarity Act verzögern könnte. Anstatt dies als Rückschlag zu betrachten, argumentierte Park, sollte Südkorea das Zeitfenster nutzen, um sein eigenes Gesetz zu beschleunigen. „Südkorea sollte das Zeitfenster nutzen, um das Grundgesetz für digitale Vermögenswerte und die damit verbundenen Folgegesetze gleichzeitig vorzubereiten“, sagte er.

Der Zeitplan ist klar: Nachdem der Parteitag einen neuen Vorsitzenden und Politikchef gewählt hat, wird die Taskforce wieder zusammentreten. Der legislative Vorstoß hängt dann von der Konsultationsphase im August und September ab. Vorerst deutet die Demokratische Partei an, dass sie nicht auf Washington warten wird – und dass eine auf Stablecoins ausgerichtete Regulierung der Leitstern ist.

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