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Südkoreas DAXA verschärft Regeln für Krypto-API nach 30 % automatisiertem Handel

Südkoreas DAXA verschärft Regeln für Krypto-API nach 30 % automatisiertem Handel

Der südkoreanische Regulator DAXA hat neue API-Schlüssel-Regeln eingeführt, nachdem die Aufsicht FSS vor einem 30%-Anteil automatisierten Handels gewarnt hatte.
Der südkoreanische Krypto-Regulator DAXA hat die Kontrolle über API-Schlüssel bei nationalen Börsen verschärft, nachdem die Finanzaufsichtsbehörde Financial Supervisory Service (FSS) eindringlich darauf hingewiesen hatte, dass automatisierter Handel inzwischen etwa 30 % des Krypto-Marktvolumens im Land ausmacht.

Die am 29. Mai veröffentlichten neuen Regeln legen strengere Maßstäbe fest, wie Börsen API-Schlüssel verwalten müssen, um das unkontrollierte Wachstum algorithmischer Handelsaktivitäten einzudämmen. Die FSS beobachtete, dass ein bedeutender Teil des täglichen Marktvolumens von Bots generiert wird, die Liquidität und Preise manipulieren können, was das Risiko von Flash-Crashs und unfairen Handelsbedingungen erhöht.

Automatisierter Handel ist zwar nicht neu, jedoch hat die südkoreanische Aufsicht wegen der schnellen Verbreitung und möglichen systemischen Auswirkungen die Kontrolle verstärkt. API-Schlüssel, die programmatischen Zugang zu Handelskonten ermöglichen, können eine Lücke für übermäßige Hebelwirkung und aggressive Hochfrequenzstrategien darstellen, wenn sie nicht kontrolliert werden. DAXA verlangt daher nun strengere Authentifizierung, Transaktionslimits und erweiterte Überwachungsprotokolle.

Börsen müssen ihre API-Nutzerregelungen neu prüfen und verschärfte Nutzerverifikationen sowie Sitzungs­kontrollen einführen. Bei Nichteinhaltung drohen Sanktionen, was den Druck auf stark algorithmusabhängige Plattformen erhöht. Diese Änderung sorgt in der lokalen Kryptoszene für Baisse-Stimmung – algorithmische Liquidität ist oft die Lebensader für Volumen, und Einschränkungen könnten die Marktaktivität drosseln.

Investoren sollten offizielle Richtlinien zu Umsetzungsfristen und mögliche Auswirkungen auf Liquidität und Spreads genau verfolgen. Gelingt die Maßnahme, könnte Südkorea eine Marktstruktur mit mehr Transparenz und Kontrolle erhalten, kurz­fristig ist aber mit erhöhter Volatilität zu rechnen, da automatisierter Handel derzeit eine komplexe Rolle spielt.

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