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Finanzministerium bestätigt: Keine CBDC unter Trump-Regierung

Finanzministerium bestätigt: Keine CBDC unter Trump-Regierung

Finanzminister Scott Bessent bekräftigte, dass unter der Trump-Regierung keine Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) eingeführt wird und forderte Fortschritte beim Clarity Act.
Finanzminister Scott Bessent übermittelte während des Briefings am Donnerstag eine klare Botschaft: Unter der Trump-Regierung wird keine Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) eingeführt – zumindest vorerst nicht. Seine Äußerungen erfolgen angesichts wachsender Spekulationen über die Haltung der US-Regierung zu digitalen Vermögenswerten und regulatorischen Rahmenbedingungen.

Bessent drängte den Kongress zudem, den Clarity Act voranzubringen, ein Gesetzesvorhaben, das klare regulatorische Richtlinien für Kryptowährungen und digitale Token schaffen soll. Ohne solche Klarheit sehen sich Marktteilnehmer mit erhöhter Unsicherheit hinsichtlich Compliance und operationellen Risiken konfrontiert. Die Verabschiedung des Gesetzes könnte die Integration digitaler Vermögenswerte in das breitere Finanzsystem verändern und Auswirkungen auf Liquiditätsflüsse sowie die institutionelle Akzeptanz haben.

Die Bestätigung des Finanzministers schließt die Tür für eine baldige CBDC-Initiative dieser Regierung. Angesichts des globalen Schwungs bei CBDCs – mit Ländern wie China und der EU, die ihre Bemühungen verstärken – verfolgt die USA eine vorsichtige, abwartende Haltung. Diese Position dürfte Befürworter enttäuschen, die eine CBDC als essenziell ansehen, um die Volatilität des Kryptomarktes zu dämpfen, entspricht jedoch den Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Sicherheit und systemischer Risiken.

Investoren und Händler sollten dies beachten. Das Fehlen einer US-CBDC verringert die unmittelbaren Chancen auf eine Digitalisierung des Dollars, die die Fiat-Krypto-Dynamik stören könnte. Es eröffnet jedoch weiterhin Raum für regulatorische Fragmentierung, insbesondere während der Clarity Act im Kongress diskutiert wird. Die endgültige Gestalt des Gesetzes wird ein entscheidendes indicator dafür sein, wie konsequent die Regierung die Krypto-Innovation regulieren will.

Marktbeobachter sollten den Gesetzgebungsprozess genau verfolgen: Sollte der Clarity Act ins Stocken geraten oder geändert werden, ist mit erneuter Volatilität aufgrund regulatorischer Unsicherheit zu rechnen. In der Zwischenzeit verlagert die klare Absage des Finanzministeriums an die CBDC-Entwicklung den politischen Fokus zurück auf private Innovationen und bestehende Zahlungsinfrastrukturen.

Bessents kurze Äußerungen unterstreichen eine breitere Zurückhaltung, aktuelle Währungsmechanismen grundlegend zu überarbeiten. Für den Moment bleiben Kryptohändler in einer hybriden Situation – einer sich entwickelnden digitalen Wirtschaft ohne eine staatlich unterstützte digitale Dollarwährung, was die Risiken auf der On-Chain-USD-Abwicklungsebene begrenzt, jedoch weiterhin traditionelle Risiken durch regulatorische Eingriffe und politische Veränderungen mit sich bringt.

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