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Trump: Iran hat Abkommen gebrochen; Druck auf Ölroute steigt

Präsident Donald Trump sagte, der Iran habe ein früheres Abkommen gebrochen und die USA würden die Straße von Hormus kontrollieren und schützen. Dies erhöht den Druck auf Teheran, während die Spannungen um die wichtige Öltransportroute zunehmen.
Präsident Donald Trump sagte, der Iran habe ein früheres Abkommen verletzt und übte damit neuen Druck auf Teheran aus, während sich die Spannungen um die Straße von Hormus verschärfen.

Walter Bloomberg berichtete am 13. Juli, dass Trump gegenüber Reportern sagte: „Wir hatten ein Abkommen, aber sie haben es gebrochen.“ Er fügte hinzu: „Der Iran hat nichts von mir bekommen“ und „Der Iran hat im Moment nichts.“ Die Kommentare waren das bisher deutlichste Anzeichen dafür, dass Washington eine härtere Linie einschlägt, während der Streit um die schmale Wasserstraße wieder in den Mittelpunkt der Marktbeobachtung rückt.

Trump sprach auch direkt die Straße von Hormus an und sagte: „Wir kontrollieren die Meerenge.“ Er sagte, die USA würden die Schifffahrtsroute verteidigen und erwarten, dafür bezahlt zu werden, und fügte hinzu: „Wir werden die Wächter der Meerenge sein.“ Die Bemerkungen sind von Bedeutung, da die Meerenge eine der wichtigsten Öltransitrouten der Welt ist und jede Bedrohung des Verkehrs dort schnell auf die Rohölpreise, Frachtkosten und breitere Risikoanlagen durchschlagen kann.

Er bezeichnete den Iran auch in unverblümten Worten als „Leute aus einer schlechten Gruppe“. Die Wortwahl unterstrich die politische Verhärtung in Washington zu einer Zeit, in der die militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran bereits erhöht sind.

Für die Märkte ist nicht nur die Rhetorik entscheidend. Händler beobachten, ob auf Trumps Kommentare eine härtere Haltung der USA oder Schritte folgen, die das Risiko für die Schifffahrt durch den Golf erhöhen könnten. Das würde den Druck auf den Ölpreis aufrechterhalten und könnte über die üblichen Risk-Off-Kanäle auf den Krypto-Handel übergreifen, insbesondere wenn die Energiepreise steigen und die Aktienmärkte defensiv werden.

Als Nächstes ist zu beobachten, ob das Weiße Haus, das Pentagon oder iranische Beamte formell reagieren und ob es Schritte gibt, die die Sicherheitslage um die Meerenge verändern. Bis dahin wird der Markt auf Schlagzeilen und auf jedes Anzeichen reagieren, dass der Transit durch Hormus schwieriger oder kostspieliger wird.

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