Die kurze Atempause für die US-Spot-Bitcoin-ETFs war nur von kurzer Dauer. Nach einem einzigen Tag mit Nettozuflüssen verloren die Fonds in der vorangegangenen Sitzung gemeinsam 424,63 Millionen US-Dollar, wie aus Daten von Trader T vom 14. Juli hervorgeht.
Die größten Verluste trafen die beiden größten Produkte. Fidelitys FBTC verlor 245,62 Millionen US-Dollar, während bei BlackRocks IBIT 185,47 Millionen US-Dollar abflossen. Grayscales älterer GBTC trug weitere 53,06 Millionen US-Dollar zu den Abflüssen bei.
Nicht jeder Fonds war im Minus. Das HODL-Produkt von VanEck verzeichnete einen bescheidenen Zufluss von 6,14 Millionen US-Dollar. Grayscales Mini Bitcoin Trust nahm 53,38 Millionen US-Dollar ein und glich damit den breiteren Trend teilweise aus. Die übrigen ETFs verzeichneten keine Nettoflüsse – sie blieben für den Tag unverändert.
Die Umkehr folgt auf eine einzige Sitzung mit Zuflüssen, die eine mehrtägige Verlustserie kurzzeitig unterbrochen hatte. Die Höhe des Abflusses – fast eine halbe Milliarde Dollar – unterstreicht, dass das institutionelle Interesse an Spot-BTC-Exposure ungleichmäßig bleibt, selbst nach den ETF-Genehmigungen im Januar 2024, die die Schleusen für Mainstream-Geld öffneten.
Händler werden nun beobachten, ob sich dieser Abfluss zum Wochenschluss beschleunigt oder ob Schnäppchenjäger eingreifen, um die Flussdaten zu stabilisieren. Die nächste volle Woche der ETF-Flüsse, die am Montag fällig ist, wird das klarste Bild davon liefern, ob der Verkauf ein einmaliger Ausrutscher oder der Beginn einer nachhaltigen Rotation ist.
US-Bitcoin-ETFs verlieren 424,63 Mio. $, institutionelle Nachfrage ungleich
Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten nach nur einem Tag mit Zuflüssen Nettoabflüsse in Höhe von 424,63 Millionen US-Dollar, angeführt von Fidelitys FBTC und BlackRocks IBIT, während zwei kleinere Fonds Geld anzogen. Diese Umkehr ist von Bedeutung, da sie zeigt, dass die Nachfrage großer Investoren nach Bitcoin über diese regulierten Fonds uneinheitlich bleibt.