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KODA erhält SOC 1 Type 2 Zertifizierung für Krypto-Verwahrung in Korea

KODA erhält SOC 1 Type 2 Zertifizierung für Krypto-Verwahrung in Korea

KODA hat die SOC 1 Type 2 Zertifizierung erhalten, die bestätigt, dass die internen Kontrollsysteme zur Verwahrung den institutionellen Anforderungen entsprechen. Das Unternehmen hat seine Cold-Wallet-Infrastruktur und Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Kundengelder verbessert.
Korea Digital Asset Co. (KODA), der führende digitale Vermögensverwalter in Südkorea, hat die SOC 1 Type 2 Zertifizierung erhalten. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Compliance dar, während die institutionelle Nachfrage nach sicherer Krypto-Infrastruktur steigt. Die Zertifizierung, die am 2. Juni 2026 bekannt gegeben wurde, bestätigt die Konzeption und operative Wirksamkeit von KODAs internen Kontrollen hinsichtlich der Verwahrung von Kundengeldern und der Finanzberichterstattung.

KODA wurde gemeinsam vom Einzelhandelsbankriesen KB Kookmin Bank und der Risikokapitalfirma Hashed gegründet und hat eine starke Präsenz in Ostasien. Das Unternehmen kontrolliert aktuell über 80 % des institutionellen Marktes für digitale Vermögensverwahrung in Südkorea. Für Firmenkunden und institutionelle Investoren sind Drittprüfungen wie der Service Organization Control (SOC) Standard keine Option mehr, sondern eine Mindestanforderung für Kapitalanlagen.

Das externe Audit überprüfte den gesamten operativen Ablauf von KODA. Dazu gehörten die Verwaltung der Cold Rooms, Prozesse zur Erstellung und Auszahlung von Wallets, Zugriffskontrollen und physische Sicherheit. Um diesen strengen Anforderungen gerecht zu werden, hat KODA seine Cold-Wallet-Infrastruktur durch die Integration von Hardware-Sicherheitsmodulen (HSMs) verbessert, die gemäß den US-amerikanischen Federal Information Processing Standards (FIPS) 140-2 und 140-3 zertifiziert sind. Diese Hardware bildet die Grundlage für ein neues Multisignatur-basiertes Cold-Wallet-System.

Auch die physischen Sicherheitsmaßnahmen in KODAs Lagerstätten wurden verbessert. Der Cold Room ist nun mit feuerfesten Tresoren, einem Schutzsystem gegen elektromagnetische Impulse (EMP), automatischer Brandbekämpfung und unterbrechungsfreier Stromversorgung ausgestattet. KODAs Geschäftsführer Cho Jin-seok betonte, dass die Kernaufgabe der digitalen Vermögensverwaltung nicht nur die Lagerung ist, sondern ein kontinuierlicher, extern überprüfter technischer und operativer Rahmen zum Schutz der Kundenwerte erforderlich sei.

Während Südkorea seine regulatorischen Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte weiterentwickelt, steht die institutionelle Verwahrung unter verstärktem Druck, globale Standards einzuhalten. Marktteilnehmer werden beobachten, ob Konkurrenten wie KDAC ähnliche Zertifizierungen anstreben, um die 80%-Marktanteile von KODA herauszufordern. Der nächste wichtige Impuls für den regionalen Verwahrungssektor wird die Umsetzung neuer lokaler Richtlinien zum Umgang mit Unternehmenskrypto-Assets sein, was eine neue Welle institutioneller Mittelzuflüsse auslösen könnte.

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