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Senat befragt Trumps Justizminister-Kandidaten zu CZ-Begnadigung

Der Justizausschuss des Senats befragte den Kandidaten von Präsident Donald Trump für das Amt des Generalstaatsanwalts zur Auflösung der Einheit für digitale Vermögenswerte und zur Begnadigung des ehemaligen Binance-Chefs Changpeng Zhao. Die Entscheidungen könnten beeinflussen, wie aggressiv das Justizministerium Krypto-Verbrechen untersucht.
Der Kandidat von Präsident Donald Trump für das Amt des Generalstaatsanwalts sah sich am Mittwoch im Justizausschuss des Senats scharfen Fragen zu zwei kryptobezogenen Entscheidungen gegenüber, die in Washington Kritik hervorgerufen haben: dem Schritt der Regierung, eine spezielle Einheit zur Durchsetzung von Gesetzen für digitale Vermögenswerte aufzulösen, und Trumps Begnadigung des ehemaligen Binance-Chefs Changpeng Zhao.

Die Anhörung rückte die Krypto-Strafverfolgung wieder ins politische Fadenkreuz. Die Gesetzgeber befragten den Kandidaten, ob das Justizministerium eine härtere Linie bei Fällen digitaler Vermögenswerte beibehalten oder den Rückzug fortsetzen würde, der bereits einige Staatsanwälte und Regulierungsbehörden verärgert hat, die auf eine aggressivere Haltung gegenüber illegalen Finanzgeschäften, Marktmissbrauch und Fehlverhalten von Börsen gedrängt hatten.

Changpeng Zhao, besser bekannt als CZ, bleibt trotz seines Rücktritts von Binance nach den rechtlichen Problemen des Unternehmens in den USA einer der bekanntesten Namen in der Kryptowelt. Trumps Begnadigung von Zhao ist zu einem Streitpunkt geworden, da sie nach jahrelanger Prüfung der Compliance-Mängel von Binance und seiner Rolle als weltweit größte Krypto-Börse erfolgte. Kritiker im Senat bezeichneten den Schritt als einen Test dafür, wie ernst das Weiße Haus die Überwachung des Sektors nehmen will.

Für Bitcoin ist das unmittelbare Problem keine direkte Marktveränderung, sondern der politische Hintergrund. Wenn das Justizministerium seine Prioritäten bei der Strafverfolgung ändert, bewerten Händler oft die Wahrscheinlichkeit von Ermittlungen, Vergleichen und Schlagzeilen neu, die den breiteren Markt bewegen können, insbesondere wenn sich die Debatte auf die größten Offshore-Plattformen und den Ton der Bundesaufsicht konzentriert.

Der Kandidat konnte diese Bedenken in der Anhörung nicht ausräumen, und die Senatoren nutzten die Sitzung, um eine klare Grenze zwischen einer kryptofreundlichen Politik und der von ihnen beschriebenen Notwendigkeit einer konsequenten Strafverfolgung zu ziehen. Diese Spaltung ist sichtbarer geworden, da die Regierung neu bewertet, wie viel Gewicht sie auf strafrechtliche Verfolgungen im Vergleich zu regulatorischen Maßnahmen legen soll.

Marktteilnehmer werden auf schriftliche Antworten des Kandidaten, Folgemaßnahmen des Ausschusses und darauf achten, ob das Justizministerium weitere Änderungen an seinem Personal für die Krypto-Strafverfolgung bestätigt. Für Bitcoin-Händler ist die Schlüsselfrage, ob Washington den Druck auf die Branche weiter zurückfährt oder ob die Gegenreaktion in den kommenden Wochen eine härtere öffentliche Haltung erzwingt.

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